Darunter...
- Wer hier begraben liegt
- Wann sie erbaut wurde
- Und wie ihr eigentlicher Name lautet
Die Westminster Abbey ist eine große, geschichtsträchtige Abteikirche und das wohl berühmteste religiöse Gebäude des Landes. Ein Besuch der Westminster Abbey entführt Sie in die Geschichte des Landes, an der Monarchen, Schriftsteller, Wissenschaftler und Politiker in ihrer 1.000-jährigen Geschichte teilhatten. Sie ist ein Highlight vieler London-Reisepläne.
Da sie eine der wichtigsten und beliebtesten Attraktionen ist, die im London Pass enthalten sind, dachten wir uns, dass es hilfreich sein könnte, Ihnen einige Fakten über diese berühmte alte Kirche zu liefern. Hier kommen also 10 Fakten über die Westminster Abbey...
1. Sie ist eigenartig
Eine „Royal Peculiar“, um genau zu sein. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass die Westminster Abbey nicht der Gerichtsbarkeit eines Bischofs untersteht und nicht Teil einer Diözese ist. Stattdessen gehört sie dem Monarchen des Landes. Das ganze Konzept wurde bereits in angelsächsischer Zeit erdacht, damit Kirchen ihre Treue zum Monarchen und nicht zu einem örtlichen Bischof zeigen konnten.
Heutzutage bestehen Royal Peculiars aufgrund von Traditionen und organisatorischen Gründen fort und nicht mehr aus der Notwendigkeit einzelner Kirchen, sich mit einem wohlgesonnenen Monarchen zu verbünden oder sich von einem problematischen Bischof zu distanzieren.
2. Eine krönende Leistung
Die Westminster Abbey bildet seit 1066 den Rahmen für alle königlichen Krönungen. Jeder englische und britische Monarch seit Wilhelm dem Eroberer (mit Ausnahme von Edward V. und Edward VIII., die nie formell gekrönt wurden) wurde in der Abtei gekrönt. Die Krönungszeremonie hat in den letzten 1.000 Jahren eine ähnliche Form beibehalten. Der Erzbischof von Canterbury führt die Zeremonie durch, bei der der Monarch einen Eid auf das Gesetz und die Kirche ablegt, mit heiligem Öl gesalbt und formell gekrönt wird.
3. Der perfekte Ort für die großen Feiertage der Royals
Ja, in der Westminster Abbey fanden im Laufe der Jahre zahlreiche königliche Hochzeiten statt, darunter auch das Ereignis im Jahr 2011, bei dem Prinz William und Kate Middleton den Bund fürs Leben schlossen. Sie waren jedoch bei weitem nicht die Ersten, die diesen Ort als perfekt für ihren großen Tag ansahen. König Heinrich I. heiratete hier im Jahr 1100 Matilda von Schottland, und Williams Großmutter, Königin Elisabeth II., heiratete hier 1947 Prinz Philip. Wenn Sie hier heiraten möchten, ist es definitiv von Vorteil, einen hochrangigen königlichen Verwandten zu haben (oder Sie könnten versuchen, in das Königshaus einzuheiraten).
4. Es ist das Walhalla Großbritanniens
Die Westminster Abbey wird oft als „Walhalla Großbritanniens“ bezeichnet. In der nordischen Mythologie ist Walhalla die „Halle der Gefallenen“, die letzte Ruhestätte für auserwählte tote Krieger. Man muss kein Krieger sein, um in der Westminster Abbey begraben zu werden, aber es schadet sicher nicht. 17 Monarchen sind hier begraben oder haben hier Denkmäler; insgesamt wurden etwa 3.300 Menschen in der Westminster Abbey beigesetzt oder geehrt.
Zu den hier begrabenen Premierministern gehören Clement Attlee, William Pitt (der Ältere und der Jüngere) sowie Neville Chamberlain. Charles Darwin und Isaac Newton gehören zu den weiteren berühmten britischen Namen, die auf dem Gelände des britischen Walhallas ihre letzte Ruhe gefunden haben.
5. Diese Stätte wird seit über 1.000 Jahren für religiöse Zwecke genutzt
Das Gelände der Westminster Abbey wird seit dem 10. Jahrhundert für religiöse Zwecke genutzt, als Benediktinermönche hier Gottesdienste abhielten. Im 11. Jahrhundert wurde der Ort erstmals als königliche Kirche genutzt, als Eduard der Bekenner den Bau einer königlichen Grabkirche an dieser Stelle, unmittelbar nördlich der Themse, in Auftrag gab.
Der Bau des heutigen Gebäudes begann im Jahr 1245 und dauerte mehr als 100 Jahre bis zur Fertigstellung. Seitdem wurden von vielen Königen und Königinnen Erweiterungen vorgenommen, darunter die beeindruckende Henry VII Chapel oder „Lady Chapel“ mit ihrem prächtigen Fächergewölbe.
6. In der Westminster Abbey gibt es viele Dichter
So viele, dass ein ganzer Bereich als Poets’ Corner bezeichnet wird. Der erste Dichter, der hier beigesetzt wurde, war Geoffrey Chaucer, der Verfasser der Canterbury Tales. Zu den weiteren Persönlichkeiten, die in der Nähe von Chaucer begraben wurden oder an die dort erinnert wird, gehören W. H. Auden, T. S. Eliot, John Milton, Rudyard Kipling und William Blake.
7. Der Krönungsstuhl befindet sich in der Westminster Abbey
Der Stuhl, der seit 1308 bei allen königlichen Krönungen verwendet wird, nimmt einen Ehrenplatz in der Westminster Abbey ein. Bei näherer Betrachtung des Zeremoniensessels – der auch als King Edward’s Chair bezeichnet wird – zeigt sich, dass er über und über mit Graffiti bedeckt ist. Die Markierungen stammen von Besuchern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Heute wird er mit einer Schutzvorkehrung bewacht, die einem so wichtigen und historischen Gegenstand angemessen ist. Es ist also unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihrem Besuch „Dave war hier“ darauf ritzen können.
8. Die Kirche gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe
Die Bedeutung der Kirche für die britische Geschichte und Gesellschaft wurde offiziell anerkannt, indem dem Gebäude 1987 der Status eines UNESCO-Weltkulturerbes verliehen wurde. Zudem steht sie als „Grade I listed building“ unter Denkmalschutz. Als Touristenattraktion und Museum zieht die Westminster Abbey jedes Jahr über eine Million Gäste an.
Sie könnten einer von ihnen sein – der Eintritt in die Abtei ist im The London Pass® enthalten.
9. Die Erwähnung in „The Da Vinci Code“ führte zu vielen Fehlinformationen
Die Westminster Abbey kam in Dan Browns Roman „The Da Vinci Code“ (Sakrileg) vor. Infolgedessen stieg die Zahl der Besucher in der Abtei an, da Fans des Romans einen der wichtigsten Schauplätze des Buches aus der Nähe sehen wollten. Die Geschichte enthielt jedoch viele sachliche Ungenauigkeiten (schließlich handelte es sich um ein fiktives Werk).
Wie damals berichtet wurde, begannen die Verantwortlichen der Abtei damit, Informationsblätter für Reiseleiter sowie Besucherinnen und Besucher herauszugeben, um die zahlreichen historischen und sachlichen Fehler sowie die fiktiven Elemente in Bezug auf die Abtei im Buch zu korrigieren.
10. Sie heißt eigentlich gar nicht Westminster Abbey
Das Beste haben wir uns für den Schluss aufgehoben: Die Westminster Abbey heißt eigentlich gar nicht Westminster Abbey. Ihr richtiger Name lautet Collegiate Church of Saint Peter at Westminster. Das ist nicht ganz so eingängig, oder? Sie hätten wohl kaum einen Artikel mit dem Titel „Wussten Sie schon? 10 Fakten über die Collegiate Church of Saint Peter at Westminster“ gelesen, nicht wahr?
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