Top 10 Fakten über den Hampton Court Palace in London

Der Hampton Court Palace in London ist mehr als nur ein schönes Schloss - es steckt voller Geschichten, Skandale und Überraschungen. Vom berühmtesten Serienheirater der Geschichte bis zum ältesten Heckenlabyrinth Großbritanniens: Hier erfährst Du zehn spannende Fakten, die Deinen Besuch in diesem königlichen Prachtbau noch unvergesslicher machen.

Hampton Court Palace in London

1. Die Küchen des Hampton Court Palace in London sind gigantisch

Koch schmilzt Schokolade

Heinrich VIII. war bekannt für viele Dinge – nicht zuletzt für seinen wenig zimperlichen Umgang mit Ehefrauen. Doch seine wahre Schwäche galt dem Essen. Als er 1529 den Hampton Court Palace in London vom ursprünglichen Besitzer Kardinal Wolsey übernahm, ließ er die Küchenanlage vervierfachen. Fischlager, Konditorei, Chocolaterie, Molkerei und sechs riesige Feuerstellen entstanden – ein kulinarisches Königreich auf rund 3.000 Quadratmetern. In mehr als 50 Räumen arbeiteten bis zu 200 Angestellte daran, den Hof mit bis zu 800 Mahlzeiten pro Tag zu versorgen – und das zweimal täglich. Eine Meisterleistung, besonders wenn man bedenkt, dass das Küchenpersonal dabei nicht selten tief ins Fass schaute...

2. Ann Boleyn hinterließ ihre Spuren

Bankett mit Essen

All die königlichen Festmahle wollten natürlich auch gebührend serviert werden – und zwar in der prächtigen Great Hall. Heinrich VIII. ließ diesen imposanten Saal im mittelalterlichen Stil erbauen, mit einem spektakulären Hammerbalkendach als Blickfang. In diesem herrschaftlichen Rahmen ließ es sich der König mit seinem Hofstaat bei opulenten Banketten gut gehen: Schweinebraten, riesige Fleischpasteten, Schwäne, Meeraale – üppiger ging’s kaum. Doch wer nach oben schaut, entdeckt mehr als nur beeindruckende Zimmermannskunst: In der kunstvoll verzierten Decke finden sich noch heute die Initialen ARAnna Regina – sowie das Wappen und das berühmte Falkenabzeichen von Anne Boleyn. Ein stiller Gruß der Königin, deren Geschichte hier ein dramatisches Kapitel schrieb.

3. Im Hampton Court Palace in London spukt es

Geist mit weiblicher Silhouette

Anne Boleyn ist nicht die einzige Ehefrau Heinrichs VIII., deren Geist angeblich durch Hampton Court wandelt. Catherine Howard, Ehefrau Nummer fünf, soll noch heute durch die sogenannte Haunted Gallery schreien – eine Erscheinung, die Besucherinnen und Besucher regelmäßig in Gänsehaut versetzt. Und auch Jane Seymour, die dritte Ehefrau, wurde schon gesichtet: Mit einer brennenden Kerze in der Hand erscheint sie auf den Silverstick Stairs, angeblich auf der Suche nach ihrem Herz. Dieses ließ Heinrich in der Chapel Royal unter dem Altar beisetzen – der Rest von ihr ruht in Windsor.

Doch nicht nur royale Geister spuken hier. Auch Sybil Penn, eine loyale Hofdame der Tudorzeit, soll durch die Gänge streifen. Sie pflegte Königin Elisabeth I. während einer Pockenerkrankung – und starb kurz darauf selbst daran. Heute kennt man sie als die „Grey Lady“, die gelegentlich durch die dunklen Flure schleicht – ganz still... oder auch nicht.

4. Das älteste Stück im Palast? Ein urzeitlicher Elch

Elchgeweih im Hampton Court Palace in London

Verglichen mit dem mächtigen Fossil im Horn Room wirken Heinrich VIII. und seine Geisterköniginnen fast schon jugendlich. Denn das älteste Objekt im gesamten Hampton Court Palace in London ist kein Prunkmöbel und auch kein königliches Kunstwerk – sondern ein versteinertes Elchgeweih. Ganze 15.000 bis 20.000 Jahre alt soll es sein! Das urtümliche Andenken wurde einst Charles II. vom Herzog von Ormond überreicht und hängt heute eindrucksvoll über dem Kamin. Ein echtes Highlight – wortwörtlich aus einer anderen Zeit.

5. Der Hampton Court Palace in London besitzt die größte Weinrebe der Welt

Glas Rotwein

Überraschenderweise ist die Große Weinrebe von Hampton Court älter als der Weinliebhaber Heinrich VIII. Tatsächlich wurde sie vom legendären Landschaftsarchitekten Lancelot „Capability“ Brown 1768 während der Herrschaft von George III. gepflanzt. Fast 250 Jahre später, im Jahr 2005, wurde sie von Guinness World Records als die größte Rebe der Welt zertifiziert, mit einer Länge von (damals) 75 Metern und einem Umfang von 3,80 Metern an ihrer breitesten Stelle. Mit anderen Worten: Sie ist ziemlich klobig. Von den Aussichtsplattformen neben dem großen, gewölbten Gewächshaus, in dem die Rebe (fast) untergebracht ist, kannst Du ihren großen Umfang bewundern. Hoch die Tassen!

 

6. Seit 300 Jahren verirren sich Menschen im Labyrinth

Frau im Labyrinth

Das verwinkelte, trapezförmige Labyrinth vor dem Hampton Court Palace in London sorgt seit dem frühen 18. Jahrhundert für Verwirrung – und gelegentliche Verzweiflung. In Auftrag gegeben von Wilhelm III., ist es ein Meisterwerk aus dicht gewachsenen Eibenhecken und überraschenden Abzweigungen, das seinen Besucher:innen bis heute Rätsel aufgibt. Unser Tipp: Lad dein Handy auf, sag deinen Leuten Bescheid, wohin du gehst – und wenn du’s ganz klassisch magst, leg ein paar Brotkrumen aus. Man weiß ja nie…

7. Die astronomische Uhr – ein Tudor-Wunderwerk

Astronomische Uhr

Heinrich VIII. hatte eine Schwäche für alles Große und Eindrucksvolle – das beweist auch die astronomische Uhr im sogenannten Clock Court. 1540 in Auftrag gegeben, ist sie ein echter Vorläufer moderner Kalender-Apps. Sie zeigt nicht nur Stunde und Datum, sondern auch Mondphasen, Tierkreiszeichen und sogar die Gezeiten an der London Bridge. Wer hätte gedacht, dass königlicher Prunk so praktisch sein kann?

8. Es enthält einige unbezahlbare Kunstwerke

Hampton Court Palace Gärten

Wusstest Du, dass sich die größte private Kunstsammlung der Welt im Besitz des britischen Königshauses befindet? Nun, jetzt weißt Du es. Einige der prächtigsten Stücke der königlichen Sammlung kannst Du in den Mauern des Hampton Court Palace in London besichtigen. Schau Dir die dekorativen Wandteppiche Stories of Abraham an, die die Great Hall schmücken und mit ziemlicher Sicherheit vom alten Henry selbst in Auftrag gegeben wurden; bestaune königliche Porträts aus dem 16. Jahrhundert in der Haunted Gallery (wenn Du nicht gerade dem heulenden Gespenst von Cat ausweichst); und schau Dir Meisterwerke von Rembrandt, Holbein und Gainsborough in der Cumberland Art Gallery an.

9. Hier gibt es einen sehr alten Tennisplatz

Tennisspieler

Kaum zu glauben, aber bevor er sich ganz der Völlerei und ihren Begleiterscheinungen - Gicht und Diabetes - hingab, war Heinrich VIII. ein geschmeidiger und athletischer junger Mann, der leidenschaftlich gern Tennis spielte. Bereits in der Ära von Kardinal Wolsey in den 1520er Jahren gab es im Hampton Court Palace Tennisplätze, auf denen Heinrich und seine Freunde - wenn sie nicht gerade auf der Jagd waren - ihr tägliches Training absolvierten. Der heutige Platz im Hof des Palastes ist zwar nicht ganz so alt, aber er wurde 1625 für Karl I. erbaut und hat dennoch eine lange Tradition. Drei der Hofmauern stammen aus dieser Zeit, und die Außenwand an der Aussichtsgalerie ist ein Original von Kardinal Wolsey.

10. Es gibt einen Weinbrunnen

Weinbrunnen im Hampton Court Palace

Und selbstverständlich gibt es einen Weinbrunnen - Du findest ihn im Basishof. Also normalerweise... aber gelegentlich wird er auch umgestellt. Leider handelt es sich nur um eine Nachbildung des Originals aus dem 21. Jahrhundert, ein kunstvoller Brunnen, der mit frei fließendem Wein gefüllt ist und von (wem sonst?) Heinrich VIII. für das üppige Fest „Field of the Cloth and Gold“ im Jahr 1520 in Auftrag gegeben wurde. Dieses prunkvolle Treffen zwischen den Höfen Heinrichs und des französischen Königs Franz I. fand 17 Tage lang in Frankreich statt, sodass Du Dir vorstellen kannst, wie hoch die Kosten für die Getränke waren...

Top-Tipp: Wenn Dir unsere 10 interessanten Fakten über den Hampton Court Palace in London gefallen haben, solltest Du ihn auch besuchen - der Eintritt ist im London Pass enthalten. 

 

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Henrike Thiele
Henrike Thiele
Durch KI unterstützt
Freiberuflicher Reiseschriftsteller
Durch KI unterstützt

Henrike ist Texterin aus Leidenschaft – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und inspirierenden Geschichten. 2019 verließ sie ihren Bürojob, um ihren Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten zu verwirklichen. Heute verbringt sie die Sommer in Deutschland und die Winter in Thailand. Dort genießt sie die paradiesische Natur, das thailändische Essen, das Freiheitsgefühl beim Roller fahren und besucht gerne spirituelle Events. Als Freelancerin schreibt Henrike unter anderem Travel Content für Go City und genießt so den Mix aus Reisen, beruflicher Freiheit und kreativer Selbstverwirklichung.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI-Technologie verfasst. Das Team von Go City® hat diesen Text überarbeitet, um sicherzustellen, dass er unseren hohen Anforderungen in Bezug auf Qualität, Genauigkeit und Relevanz entspricht.

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