Die Top 8 Fakten über das London Transport Museum

Ob U-Bahn-Fan oder Nostalgiker: Das London Transport Museum im Herzen von Covent Garden ist eine der Top Sehenswürdigkeiten Londons für alle, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren. Hier erfährst Du, wie sich London über Jahrzehnte hinweg bewegt hat – und wohin die Reise geht.

London Transport Museum

1. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Blumenmarkt

Covent Garden

Das äußerst dekorative viktorianische Gebäude, in dem sich das London Transport Museum befindet, war einst Teil des lebhaften Obst-, Gemüse- und Blumenmarktes von Covent Garden, der hier ein Jahrhundert lang zwischen 1871 und 1971 stattfand. Die großzügigen, hellen Räume und die schönen schmiedeeisernen Bögen des ehemaligen Marktes boten die perfekte Kulisse, um historische Fahrzeuge und allerlei spannende Fundstücke aus der Geschichte des Londoner Nahverkehrs zu präsentieren. Und so tauschte das Gebäude 1980 die Blumenkraft gegen die Pedalkraft und das Londoner Verkehrsmuseum zog ein. Der hoch aufragende Bogen des Bahnhofs High Street Kensington ist heute Teil des Eingangsbereichs des Museums.

2. Du kannst im Museum einen Routemaster-Bus „fahren“

Mit dem Wort „Ikone“ wird heutzutage etwas zu leichtfertig umgegangen, aber wir zögern nicht, den klassischen Routemaster als solche zu bezeichnen. Als Wahrzeichen Londons steht dieser tomatenrote Doppeldeckerbus in einer Reihe mit dem Big Ben, der Tower Bridge und dem klassischen schwarzen Taxi. Und Du kannst Dich im London Transport Museum auf den Fahrersitz dieses echten Londoner Originals setzen. Setz Dir die Fahrermütze auf und gib Deine überzeugendsten „Vroom Vroom“-Geräusche von Dir, während Du in der Zeit zurückreist und den RM1737 unter den (imaginären) hellen Lichtern des Piccadilly Circus und des Trafalgar Square steuerst. Eine einmalige Gelegenheit!

3. Hier steht die erste U-Bahn der Welt

U-Bahn in London

Der Metropolitan-Zug mit der Nummer 23 stammt aus den 1860er Jahren, als der U-Bahn-Verkehr noch in den Kinderschuhen steckte und im Museum kannst Du die Waggons dieses Titanen der Verkehrsgeschichte bewundern. Die Dampflokomotive verkehrte auf der Strecke von Paddington nach Farringdon, hatte aber natürlich den entscheidenden Nachteil, dass sie heiß, rauchig und schmutzig war, was in den Tunneln zu einer Art grimmigem Dauerfieber führte. Damals wie heute kam man in der Londoner U-Bahn ganz schön ins Schwitzen: Wer heute im stickigen, überfüllten Waggon steht, könnte meinen, in 150 Jahren hätte sich gar nicht so viel verändert.

4. Du kannst einen viktorianischen Omnibus besteigen

Weitere Zeitreisen erwarten Dich an Bord eines originalgetreuen, von Pferden gezogenen Omnibusses – dem bevorzugten Fortbewegungsmittel im viktorianischen London, lange bevor der motorisierte Bus das Straßenbild prägte. Der Kutscher saß weit oben über dem Matsch der Straßen, was zwar eine gute Aussicht bot, aber auch für schmerzende Sitzflächen sorgte. Echte Pferde gibt es im Museum zwar nicht – aber wenn Du beim Einsteigen ein paar stilechte Wieher- oder Hufgeräusche machst, stört sich sicher niemand.

5. Das London Transport Museum ist ein Promi-Hotspot

London Transport Museum

Man kann in Covent Garden keinen Regenschirm aufspannen, ohne eine:n Prominente:n zu treffen. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Londoner Verkehrsmuseum im Laufe der Jahre eine ganze Reihe berühmter Gesichter angezogen hat. Der reisebegeisterte Sir Michael Palin eröffnete das Museum nach einer 6 Millionen Pfund teuren Renovierung im Jahr 1990 wieder, und die echte Londoner Ikone Vivienne Westwood war dabei, als das Band nach einer umfassenden Renovierung in den Nullerjahren durchschnitten wurde. Im Jahr 2020 schauten sogar (damals noch Prinz) Charles und Camilla für eine Führung vorbei. Wenn das London Transport Museum also königlichen Besuch überzeugt, ist es bestimmt auch für Dich einen Abstecher wert.

6. Die Sammlung alter Plakate ist atemberaubend

Das London Transport Museum verfügt über eine Sammlung von mehr als 30.000 alten Postern aus dem goldenen Zeitalter des Reisens. Einst waren sie in der Londoner U-Bahn allgegenwärtig und viele der erhaltenen Exemplare gelten heute als echte Kunstwerke. Dein Museumseintritt - der übrigens im London Pass enthalten ist - umfasst auch den Zugang zur Ausstellung Global Poster Gallery, in der jeweils rund 100 klassische Bilder aus der Sammlung zu sehen sind. Halte die Augen offen nach Werken berühmter Künstler:innen wie Tom Eckersley, Dora M. Batty, Edward McKnight Kauffer und John Hassall, der vielleicht am besten für seine ikonische Kampagne “Skegness is so Bracing“ bekannt ist. Vergiss nicht, Dir im ausgezeichneten Shop des Verkehrsmuseums eine Reproduktion Deines Lieblingsbildes zu kaufen.

 

7. Du kannst Dich als Zugführer der U-Bahn versuchen

Mind the gap Zeichen

Achtung beim Einsteigen! Hier hast Du die Chance, Deine Fahrkünste bei einer der zahlreichen interaktiven Attraktionen des London Transport Museum unter Beweis zu stellen. Steig in einen Zug der Elizabeth Line ein und nimm teil an einer simulierten Fahrt durch die Straßen Londons, bei der Du Dich an den Fahrplan halten und Verspätungen ausweichen musst. Du weißt schon, genau wie ein:e echte:r U-Bahn-Fahrer:in. Wer weiß, vielleicht denkst Du sogar zweimal nach, wenn Du das nächste Mal auf einem überfüllten Bahnsteig im Berufsverkehr stehst und wütend über die Verspätung fluchst.

8. Das London Transport Museum hat ein geheimes Depot in West London

Roter Bus in London

Die Sammlung des Londoner Verkehrsmuseums umfasst rund eine halbe Million Objekte – von Waggons und Lokomotiven bis hin zu Signalen, Schildern und Uniformen. Und so groß der ehemalige Blumenmarkt in Covent Garden auch sein mag, er wäre nie groß genug gewesen, um alle Busse und Züge der Sammlung aufzunehmen.

Wenn Du noch tiefer in die Geschichte des Londoner Nahverkehrs eintauchen willst, bist Du im Museum Depot in Acton genau richtig. Hier arbeiten Kurator:innen und Freiwillige daran, rund 320.000 Ausstellungsstücke zu erfassen und zu erhalten. Das Depot ist an ausgewählten Tagen im Jahr geöffnet – etwa bei den beliebten Open Days oder im Rahmen geführter Touren. Freu Dich auf ausgemusterte Zugwaggons, alte U-Bahn-Schilder, historische Fahrpläne und als besonderes Highlight: eine funktionstüchtige Miniaturbahn im Stil der London Underground – originalgetreu mit Signalen, Waggons und Stationsschildern. Für alle Bahn-Fans: ein echtes Paradies.

Top-Tipp: Wenn Dir unsere acht spannenden Fakten über das London Transport Museum gefallen haben, wirst Du es wahrscheinlich auch gerne besuchen. Der Eintritt ist übrigens im The London Pass enthalten! 

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Henrike Thiele
Henrike Thiele
Durch KI unterstützt
Freiberuflicher Reiseschriftsteller
Durch KI unterstützt

Henrike ist Texterin aus Leidenschaft – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und inspirierenden Geschichten. 2019 verließ sie ihren Bürojob, um ihren Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten zu verwirklichen. Heute verbringt sie die Sommer in Deutschland und die Winter in Thailand. Dort genießt sie die paradiesische Natur, das thailändische Essen, das Freiheitsgefühl beim Roller fahren und besucht gerne spirituelle Events. Als Freelancerin schreibt Henrike unter anderem Travel Content für Go City und genießt so den Mix aus Reisen, beruflicher Freiheit und kreativer Selbstverwirklichung.Dieser Artikel wurde mithilfe von KI-Technologie verfasst. Das Team von Go City® hat diesen Text überarbeitet, um sicherzustellen, dass er unseren hohen Anforderungen in Bezug auf Qualität, Genauigkeit und Relevanz entspricht.

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London Bridge vs. Tower Bridge – Der Vergleich

London Bridge und Tower Bridge - beides berühmte Brücken in der Hauptstadt London, aber weißt du, welche welche ist? Es sind nur 13 Minuten Fußweg zwischen ihnen, die Geschichte und das Design sind jedoch sehr unterschiedlich. Wir schauen uns die Unterschiede und Gemeinsamkeiten an und sagen dir, was es an beiden Orten zu sehen und zu tun gibt.     Die Geschichte der Tower Bridge Sie wurde von Sir Horace Jones und John Wolfe Barry entworfen und 1894 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Tower Bridge ist eine der am leichtesten erkennbaren Attraktionen in London, obwohl sie nie dazu gedacht war, hervorzustechen. Sie wurde extra so entworfen, dass sie sich in die Umgebung einfügt, wie der Tower of London. Das tut sie auch, aber sie ist trotzdem ein Wahrzeichen. Das ursprüngliche Konzept sah vor, dass die Tower Bridge als Zugbrücke fungieren sollte, mit Flaschenzügen, die die Brücke anhoben, damit die Boote passieren konnten. Das war zu viel für die Türme, also wurde die Tower Bridge als Klappbrücke gebaut. Bascule bedeutet übersetzt "Wippe", und so öffnen sich jetzt die beiden Seiten der Straße.     Die Geschichte der London Bridge Die London Bridge ist nie eingestürzt sie wurde allerdings von Eis, Feuer und den Wikingern beschädigt. Die London Bridge steht in der einen oder anderen Form schon seit fast 2000 Jahren, wobei das erste Bauwerk von den Römern im Jahr 43 n. Chr. errichtet wurde. Sie war zunächst eine Pontonbrücke mit Holzplanken über verankerten Booten, bevor sie zu einer Holzkonstruktion und schließlich zu einer Steinbrücke umgebaut wurde. Das Erscheinungsbild hat sich im Laufe der Jahre stark verändert und sah einst wie eine Mini-Stadt aus mit hölzernen Läden, Häusern und Industrie. Leider führten diese Holzkonstruktionen in Verbindung mit menschlicher Fahrlässigkeit zu mehreren Bränden und zu der Entscheidung, die Brücke für den Verkehr zu sperren.   Wo befinden sich die London Bridge und die Tower Bridge? Beide Brücken führen über die Themse und sind zu Fuß zu erreichen. Außerdem sind beide Brücken für Fußgänger frei begehbar. Wenn du die Tower Bridge besuchst, ist die nächstgelegene U-Bahn-Station die „Tower Hill Station“. Die nächstgelegene U-Bahn-Station zur London Bridge ist die Station „London Bridge“; einfach zu merken. Ein Spaziergang zwischen den beiden Stationen dauert etwa 13 Minuten, und zwar in gerader Linie über den Queen's Walk. Es ist ein lustiger Spaziergang, der am Potter's Fields Park und dem schwimmenden Museum der HMS Belfast vorbeiführt, sowie an vielen Straßenkünstlern und Entertainern. Wenn du weitergehst, hast du einen schönen Blick auf das London Eye, die Millennium Bridge und das Parlament auf der anderen Seite des Wassers.   Was kann man an der London Bridge machen? Auch wenn sie nicht so fotogen ist wie die Tower Bridge, ist die London Bridge trotzdem einen Schnappschuss wert. Es gibt keine Türme oder Erhebungen, also musst du für ein gutes Foto an das Ufer der Themse gehen. Was der London Bridge an optischer Attraktivität fehlt, macht sie durch ihre Geschichte und Faszination wieder wett. Die London Bridge Experience ist eine interaktive Reise durch Londons dunkle, düstere Geschichte. In 2000 Jahren Geschichte erfährst du, dass die Römer, der große Brand von London und Jack the Ripper eine gemeinsame Geschichte mit der Brücke haben. Wenn du die Nerven hast, kannst du tief in die unteren Gewölbe der London Bridge hinabsteigen und "The Vaults" erleben: ein Grusellabyrinth, das mit Schauspielern, Spezialeffekten und interaktiven Kulissen ein schauriges Gruselfest bietet. Keine Angst, es gibt auch eine kinderfreundliche Version, die zwar informativ ist, aber die Albträume auslässt. In der Nähe der London Bridge findest du The Shard, die Tate Modern und den Borough Market.   Was kann man an der Tower Bridge unternehmen? Natürlich willst du ein oder drei Selfies mit der Tower Bridge als Kulisse machen. Wenn du wissen willst, wo du die Tower Bridge am besten fotografieren kannst, geh entweder zum Tower of London am Nordufer oder zum Potters Fields Park am Südufer. Beide bieten eine hervorragende Aussicht auf die Tower Bridge, um ein klassisches Foto zu machen. Wusstest du, dass du die Brückentürme besteigen kannst? Die Aussicht von der Spitze, 42 Meter über dem Fluss ist spektakulär. Eine Tour zur Tower Bridge ist aber nicht nur eine schöne Aussicht. Gehe in das Innere der Brücke, an der jeden Tag Tausende von Menschen vorbeilaufen, und erlebe eine unvergessliche Reise durch die Geschichte Londons. In multisensorischen Ausstellungen, Schautafeln und einem Ausflug in den Maschinenraum erfährst du alles über die Ställe, die Leichenhalle und die besonderen Ereignisse, die die Tower Bridge zu Londons Wahrzeichen gemacht haben. Ganz in der Nähe findest du den Tower of London, eine weitere wichtige historische Stätte, die du unbedingt sehen musst.   Fazit Die London Bridge und die Tower Bridge sehen sehr unterschiedlich aus, aber beide sind berühmte Brücken und gehören zu den wichtigsten Londoner Sehenswürdigkeiten. Beide Brücken können kostenlos überquert werden und befinden sich an großartigen Orten, umgeben von anderen wichtigen Attraktionen. Die hoch gelegenen Stege der Tower Bridge, einschließlich des gläsernen Stegs, bieten einen unglaublichen Panoramablick auf die Stadt. Neben ebenerdigen Aufnahmen der ikonischen Türme bekommst du auch einzigartige Fotos vom Tower of London, der HMS Belfast, der St Pauls Cathedral, der Millennium Bridge und vielem mehr. Die London Bridge ist ein weiterer großartiger Ort, um ein Foto von der Tower Bridge zu machen, aber sie ist auch auf ihre eigene Weise fotogen. Der wahre Zauber der London Bridge kommt jedoch von ihrer langen, dunklen Geschichte. Wenn du noch mehr Ideen für dein London-Abenteuer suchst, sieh dir unsere anderen Reisepläne an. Wir haben einen Tag in London, einen Wochenendausflug und eine dreitägige Route zusammengestellt, die alle Bereiche abdecken sollte.  
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Tower Bridge
St. Paul's Cathedral