Top 7 Fakten über das Royal Air Force Museum in London

Ob Luftfahrt-Fan oder einfach nur neugierig: Das Royal Air Force Museum in London ist ein echtes Highlight. Entdecke spannende Fakten über Flugzeuge, Technik und die Menschen, die sie geflogen haben – vom Ersten Weltkrieg bis zur modernen RAF. Hier erwarten Dich Geschichte zum Anfassen und viele Wow-Momente.

Royal Air Force Museum in London

1. Das RAF Museum in London wurde von Queen Elisabeth II. eröffnet

Queen Elisabeth II

Die Royal Air Force ist eine der großen historischen Institutionen Großbritanniens. Wer wäre also besser geeignet, das Royal Air Force Museum in London für eröffnet zu erklären, als die andere große historische Institution? Genau, Königin Elisabeth II. höchstpersönlich. Ihre Majestät (die als Monarchin auch Oberhaupt der Streitkräfte war) durchschnitt am 15. November 1972 das sprichwörtliche Band auf dem ehemaligen Flugplatz von Hendon, als in den Hangars des Museums gerade einmal 36 Flugzeuge standen. Ein halbes Jahrhundert später ist die Sammlung auf weit über 100 Flugzeuge angewachsen und der älteste Sohn von Liz - der heutige König Charles III - ist inzwischen Oberhaupt der britischen Streitkräfte.

2. Das Museum befindet sich auf dem historischen Flugplatz von Hendon

Der Flugplatz von Hendon ist fast so alt wie die Luftfahrt selbst. Er wurde bereits 1910, nur sieben Jahre nach dem historischen Jungfernflug der Gebrüder Wright, genutzt und war Schauplatz zahlreicher militärischer Flugvorführungen, bevor er in den 1920er Jahren zu einem RAF-Stützpunkt wurde. Er spielte auch eine Rolle in der Luftschlacht um Großbritannien, als Jagdgeschwader kurze Zeit vor Ort verbrachten, und wurde während des Krieges mehrfach von V-2-Bomben angegriffen. Und obwohl das Museum 1972 eröffnet wurde, wurde die RAF Hendon selbst erst 1987 offiziell geschlossen.

3. Das Royal Air Force Museum London beherbergt einen „Dam Busters“-Lancaster-Bomber

Lancaster Bomber

In einem Museum, das mehr als 100 Jahre RAF-Geschichte präsentiert, darf ein Lancaster-Bomber natürlich nicht fehlen. Die Besatzungen dieser kultigen Flugmaschinen aus dem Zweiten Weltkrieg wurden nach den erfolgreichen Bombenangriffen auf das deutsche Ruhrgebiet im Jahr 1943 für Millionen von Menschen zu Helden. Ihr Beitrag zu den Kriegsanstrengungen wurde später im Film „The Dam Busters“ von 1955 verewigt. Hier hast Du die Gelegenheit, ein echtes Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs aus nächster Nähe zu erleben.

4. Es gibt eine seltene Supermarine Spitfire aus der Battle of Britain 

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man den Luftraum mit einem echten Überlebenden der Schlacht von Großbritannien teilen kann. Aber genau das bietet die seltene Supermarine Spitfire Mk I. Dieser furchteinflößende Kampfjet spielte eine zentrale Rolle bei der Verteidigung Großbritanniens, als die Luftwaffe 1940 groß angelegte Luftangriffe, insbesondere über London, flog. Dass Großbritannien die Angriffe der Nazis erfolgreich abwehren konnte, war nicht zuletzt der Luftüberlegenheit der RAF und dem Beitrag dieser Spitfire zu verdanken - sicherlich eines der berühmtesten (und ehrlich gesagt auch beeindruckendsten) Flugzeuge der Geschichte. Apropos fantastisch: Weitere historische Wächter der Lüfte sind der Harrier-Jet und der Avro Vulcan-Bomber. 

5. Du kannst hier auch deutsche Kriegsflugzeuge und Waffen sehen

Pilot Kampfjet

Achtung! Das Royal Air Force Museum in London beherbergt auch einige der damals futuristischsten, deutschen Technologien der 1940er Jahre in Form der gefürchteten V-2-Raketen - der ersten ballistischen Langstreckenrakete der Welt. Trotz der zerstörerischen Absicht dieser Kriegswaffen trug die Technologie später dazu bei, den Weg für die moderne Weltraumforschung zu ebnen. Außerdem kannst Du Jagdflugzeuge der Luftwaffe bestaunen, darunter die furchterregende Messerschmitt Bf 109 - Deutschlands Antwort auf die Spitfire - sowie eine seltene Heinkel He 162 Salamander (auch bekannt als „Volksjäger“), eine Junkers Ju 88 und eine Focke-Wulf FW 190.

6. Es gibt ein 4D-Theater und ein VR-Erlebnis

Glaubst Du, dass Du das Zeug zum RAF-Piloten oder zur RAF-Pilotin hast? Versetze Dich in die Rolle von Tom Cruise in „Top Gun“, wenn Du in einem einzigartigen VR-Erlebnis am Steuer eines RAF Eurofighter Typhoon in die Lüfte über dem schönen Lake District abhebst. Und wenn Dir das alles zu heiß ist, gibt es auch noch ein hochmodernes 4D-Kino, in dem erstaunliche Aufnahmen aus luftiger Höhe mit beweglichen Sitzen, Windeffekten und vielem mehr kombiniert werden, um ein (etwas) weniger schweißtreibendes Erlebnis zu bieten.

7. Tom Hardy's Kleidung wurde hier ausgestellt

Hawk Jet der RAF

Das Royal Air Force Museum in London wurde konsultiert, um bei der historischen Genauigkeit des Christopher-Nolan-Filmblockbusters „Dunkirk“ von 2017 zu helfen. Kurz nach dem Kinostart wurde die von Tom Hardy im Film getragene Flugausrüstung hier vorübergehend ausgestellt, zusammen mit der legendären Mk I Spitfire des Museums. Zu den weiteren prominenten Besucher:innen gehört übrigens auch der Flugenthusiast (und Iron-Maiden-Frontmann) Bruce Dickinson, der das Museum 2018 besuchte und so beeindruckt war, dass er anschließend einige Promo-Videos drehte.

Wenn Dir unsere faszinierenden Fakten über das Royal Air Force Museum in London gefallen haben, solltest Du Dir vielleicht auch das Museum selbst ansehen. Der Eintritt ist übrigens kostenlos, aber mit dem London Pass erhältst Du noch einen Souvenir-Führer für das Royal Air Force Museum als Bonus obendrauf. Wirf in der Zwischenzeit einen Blick auf unsere Lieblingsfakten über das London Transport Museum und auf unseren Guide mit den besten Unterkünften in der Nähe von den Top Sehenswürdigkeiten Londons.

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Henrike Thiele
Henrike Thiele
Freiberuflicher Reiseschriftsteller

Henrike ist Texterin aus Leidenschaft – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und inspirierenden Geschichten. 2019 verließ sie ihren Bürojob, um ihren Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten zu verwirklichen. Heute verbringt sie die Sommer in Deutschland und die Winter in Thailand. Dort genießt sie die paradiesische Natur, das thailändische Essen, das Freiheitsgefühl beim Roller fahren und besucht gerne spirituelle Events. Als Freelancerin schreibt Henrike unter anderem Travel Content für Go City und genießt so den Mix aus Reisen, beruflicher Freiheit und kreativer Selbstverwirklichung.

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