Die besten Aktivitäten und Attraktionen im Hyde Park in London

Der Hyde Park ist eine der größten und schönsten Grünflächen Londons – perfekt zum Spazieren, Radfahren oder einfach zum Entspannen. Entdecke malerische Seen, königliche Denkmäler und versteckte Highlights. Egal, ob du Natur, Kultur oder Action suchst – in diesem Guide erfährst du, was du im Hyde Park in London unbedingt erleben solltest!

Veröffentlicht: 10. März 2025
Serpentine im Hyde Park in London

Die Serpentine

Serpentine im Hyde Park in London

Die Serpentine ist das wässrige Herzstück des Hyde Park in London und zu jeder Jahreszeit eine Freude zum Spazierengehen. Mach eine Pause auf der Serpentine Bridge, die den Hyde Park mit den Kensington Gardens verbindet - für das unverzichtbare Herbst-Selfie. Schnapp dir in den Sommermonaten einen gestreiften Liegestuhl am Ufer, um ein Picknick zu machen und die Menschen zu beobachten.

In Londons langem, entspanntem Sommer ist auch das Café Serpentine Lido für die Öffentlichkeit zugänglich. Ab Mai kannst du hier an den Wochenenden schwimmen, zwischen Juni und September sogar täglich. Das ist sicherlich die schnellste Art, dich an einem heißen Augusttag abzukühlen - obwohl es im Lido-Café auch Eis gibt. Zwischen April und September kannst du hier auch bunte Ruder- und Tretboote mieten.

Speakers' Corner

Speakers Corner im Hyde Park in London

Öffentliche Reden haben in dieser Gegend eine lange Tradition: Zum Tode Verurteilte durften ein paar letzte Worte sagen, bevor sie am nahe gelegenen Tyburn-Galgen gehängt wurden, wo im späten Mittelalter und darüber hinaus Tausende ihr Leben ließen. Ganz so grausam geht es hier nicht mehr zu, denn seit Mitte des 18. Jahrhunderts dient die Speakers' Corner als oft wütende (aber selten tödliche) Soap Opera.

Redner:innen wie Marx, Lenin, George Orwell und Emmeline Pankhurst haben im Laufe der Jahre an dieser Stelle ihre Ansichten den Massen vorgetragen und noch immer kannst du hier regelmäßig lebhafte Reden und Debatten verfolgen. Sonntags ist die beste Zeit, um zu sehen, wie Redner:innen mit starken und oft kontroversen Ansichten von der Menge ausgebuht werden. Das ist im Grunde freies Theater und daher eine gute Möglichkeit, sich ein oder zwei Stunden im Hyde Park in London zu vertreiben.

Rosengarten im Hyde Park in London

Rosengarten Hyde Park

Im bezaubernden Hyde Park Rose Garden, der in der südöstlichen Ecke des Parks versteckt liegt, gibt es das ganze Jahr über etwas zu sehen. Wir sprechen von monumentalen Brunnen aus dem 19. Jahrhundert, einer hoch aufragenden Metallpergola und hübschen Staudenrabatten. Aber vor allem im Juni und Juli, wenn die fast 1.000 Sorten - von zartrosa bis dunkelmagenta - in voller Blüte stehen, solltest du unbedingt einen Blick auf die Rosen werfen. Diese sommerliche Symphonie aus Duft und Farbe, die man oft schon riechen kann, bevor man sie sieht, ist so berauschend, dass es fast unmöglich ist, sie nicht zu riechen. Der Rosengarten ist definitiv einer der schönsten Gärten in London.

Entdecke hier weitere der schönsten Gärten in London.

Die Serpentine-Galerien

Hyde Park in London

Ok, technisch gesehen befinden sie sich auf der anderen Seite des West Carriage Drive, der Straße, die den Hyde Park in London in Nord-Süd-Richtung durchquert und traditionell die Grenze zu Kensington Gardens markiert. Wie dem auch sei, wenn du im Hyde Park bist und eine Vorliebe für moderne Kunst hast, solltest du unbedingt einen Abstecher zu diesen beiden zeitgenössischen Galerien machen, in denen bereits Werke von Andy Warhol, Damien Hirst, Anish Kapoor, Jeff Koons und vielen anderen ausgestellt wurden. 

Auf dem südlichen Rasen steht ein temporärer Pavillon, der jeden Sommer von einem anderen internationalen Designteam oder Architekten errichtet wird. Die permanente Arch-Skulptur von Henry Moore befindet sich westlich der North Gallery am Ufer des Serpentine.

Hier erfährst du, was in den Serpentine Galleries zu sehen ist.

BST Hyde Park

Feiernde Menschen beim Festival

Das British Summer Time Festival findet jedes Jahr im Juni und Juli statt und verwandelt den Hyde Park in London jeden Sommer für etwa drei Wochen in ein großes Open-Air-Konzert. Und natürlich zieht ein so königlicher Park wie dieser die internationale Rock- und Pop-Elite an, wobei jedes Jahr einige der größten Künstler:innen der Welt auf der Bühne stehen: Von Bruce Springsteen und den Rolling Stones bis hin zu Lana Del Rey und Taylor Swift. 

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Der Diana Princess of Wales Memorial Fountain

Prinzessin Diana Memorial

Bei seiner Eröffnung im Jahr 2004 wurde sie von Problemen geplagt und von Kritiker:innen an den Pranger gestellt. Inzwischen ist diese dauerhafte öffentliche Gedenkstätte für Diana, Prinzessin von Wales, Teil des Hyde-Park-Mobiliars geworden. Der Brunnen liegt direkt südlich der Serpentine, sodass man ihn bei einem Spaziergang am Seeufer leicht erreichen kann, und ist außerhalb der Touristensaison ein angenehmer Ort für ein Picknick.

Besucher:innen schauen auch gerne im nahe gelegenen Kensington Palace vorbei, Dianas ehemaligen Wohnsitz, wo eine Statue der Prinzessin, umgeben von kleinen Kindern, einen zentralen Punkt in Dianas geliebtem, versunkenem Garten bildet. Du kannst den Kensington Palace and Gardens mit dem London Pass besuchen, mit dem du bis zu 50% beim Eintritt zu mehreren Londoner Attraktionen sparen kannst, darunter die Aussicht von The Shard, der Tower of London und die St. Paul's Cathedral.

Rotten Row

Rotten Row im Hyde Park

Die Rotten Row ist die lange, begrünte Allee, die sich vom West Carriage Drive bis zur Hyde Park Corner erstreckt. Sie eignet sich hervorragend für einen Spaziergang oder eine Radtour, und bei einem Spaziergang im frühen Morgennebel oder an lauen Abenden wirst du im Handumdrehen ganz Bridgerton sehen. Bei den Hyde Park Stables kannst du auch Reitstunden buchen, bei denen du auf deinem treuen Ross die Wege entlang reiten kannst, die parallel zur Rotten Row verlaufen. 

Winter Wonderland

Winter Wonderland im Hyde Park

Londons größtes Winterfestival kommt jedes Jahr im November in die Stadt, bleibt dort bis in den Januar hinein und nimmt große Teile der südöstlichen Ecke vom Hyde Park in London ein. Hier kannst du dein inneres Kind mit magischen Fahrgeschäften und traditionellen Jahrmarktsspielen entfesseln und dich als Erwachsene:r mit Glühwein, gerösteten Kastanien und Mince Pies verwöhnen lassen. Mit Schlittschuhlaufen, Live-Musik, einer Eisbar und sogar der Möglichkeit, den Weihnachtsmann persönlich zu treffen, kannst du dich hier auf das Fest einstimmen. 

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Henrike Thiele
Henrike Thiele
Freiberuflicher Reiseschriftsteller

Henrike ist Texterin aus Leidenschaft – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und inspirierenden Geschichten. 2019 verließ sie ihren Bürojob, um ihren Traum vom ortsunabhängigen Arbeiten zu verwirklichen. Heute verbringt sie die Sommer in Deutschland und die Winter in Thailand. Dort genießt sie die paradiesische Natur, das thailändische Essen, das Freiheitsgefühl beim Roller fahren und besucht gerne spirituelle Events. Als Freelancerin schreibt Henrike unter anderem Travel Content für Go City und genießt so den Mix aus Reisen, beruflicher Freiheit und kreativer Selbstverwirklichung.

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Touristenfallen in London und wie du sie vermeidest

Du weißt was du sehen und erleben willst, hast Geld umgetauscht und deinen Regenschirm eingepackt? Dann bist du also bereit für deinen Traumtrip nach London - eine Stadt, die so geschichtsträchtig und voller Weltklasse-Attraktionen ist, dass es Wochen dauern würde, wirklich alles zu sehen. Etwas, das man aber absolut gar nicht gebrauchen kann sind Touristenfallen in London.   Die gute Nachricht ist, dass es natürlich auch jede Menge Möglichkeiten gibt, London zu genießen, ohne von einem überteuerten Taxi, einem schlechten Essen im Theaterviertel oder einer zweistündigen Warteschlange für in Wachs gegossene Berühmtheiten überrascht zu werden. Ließ unseren Leitfaden zu den Londoner Touristenfallen, die du vermeiden solltest und was du stattdessen tun kannst.    Touristenfallen - Londoner Attraktionen  Selbst Sherlock Holmes könnte dieses Rätsel nicht lösen: Warum strömen jedes Jahr Tausende Touristen zu Madame Tussauds London? Wer hier wartet möchte einen Blick auf britische und internationale Ikonen wie Ariana Grande, Dwayne "The Rock" Johnson, David Attenborough und King Charles höchstpersönlich werfen. Wenn du ein Selfie neben dem wächsernen Grinsen eines Harry Styles oder Leonardo DiCaprio machen willst, bist du hier genau richtig.  Aber stell dich darauf ein, dass du warten musst, bis du an der Reihe bist und rechne damit, dass du mit einem Gefühl der Enttäuschung und einem leeren Portemonnaie gehst. Auch das nahe gelegene Sherlock Holmes Museum ist ziemlich teuer (und unter uns: auch ziemlich langweilig). Es widmet mehrere Etagen der Nachbildung des fiktiven Hauses des fiktiven Detektivs und bietet obendrein einen unvermeidlich teuren Souvenirshop.  Es ist eine gute Faustregel, alles zu vermeiden, was die reiche Geschichte Londons oder die Kultur der Prominenten so offen ausbeutet. Sensationslüsterne und schaurige Werbeplakate (Jack the Ripper, Geisterwanderungen und grausig rekonstruierte Bilder von Pest-, Folter- oder Mordopfern) solltest du tunlichst meiden.   Der London Dungeon, das Clink Museum und die London Bridge Experience unterhalten dich und deine Kinder sicher eine Weile, aber sie haben nichts mit der Art von wirklich aufschlussreichen historischen Erfahrungen zu tun, wie sie beispielsweise das Museum of London, die Churchill War Rooms, das London Transport Museum und die sorgfältigen Rekonstruktionen von Sir Francis Drakes Galeone Golden Hind und Shakespeares Globe Theatre auf der South Bank bieten.  Außerdem gibt es kaum eine größere Touristenfalle als die Zeremonie des Wachwechsels im Buckingham Palace.  Diese fast tägliche Zurschaustellung des britischen Prunks ist im Laufe der Jahre etwas kommerzialisiert worden. Große Menschenmengen, verrenkte Hälse und ein Marschmusikrepertoire, das um moderne Melodien wie den Titelsong von Star Wars und die Hits von Abba erweitert wurde, erwarten dich hier. Geschmackvoll ist das nicht. Die weit weniger touristische Wachablösung auf der Horse Guards Parade in der nahe gelegenen Whitehall bietet eine tolle Alternative. Oder verzichte ganz auf das Herumstehen und genieße das andere typische Londoner Erlebnis: den traditionellen Afternoon Tea, am besten in den noblen Hotels in der nahe gelegenen Northumberland Avenue und The Strand.    Londoner Touristenfallen - Essen und Einkaufen  Wie schon Generationen vor dir strömen die Touristen in Scharen zum Piccadilly Circus, zum Leicester Square und zur Shaftesbury Avenue, angelockt von den (zugegebenermaßen ziemlich berauschenden) hellen Lichtern des legendären Theaterviertels. Unvermeidlich gibt es hier aber auch jede Menge Touristenfallen. Wenn es irgendwo in London eine höhere Konzentration von schlechten Restaurantketten gibt, dann haben wir sie noch nicht entdeckt. Hier sind die goldenen Bögen König, und andere überteuerte und minderwertige Lokale wie TGI Fridays, Frankie and Benny's und das Angus Steakhouse befinden sich in bester Lage, um hungrige Touristen anzulocken. Mach also lieber nur einen Spaziergang durch dieses aufregende und bunte Viertel. Wenn du aber auf der Suche nach leckerem Essen bist, folge deiner Nase zu den authentischen Leckereien von Chinatown oder geh in Richtung Norden über die Shaftesbury Avenue zu den Boutique-Restaurants und Indie-Bars des megacoolen Soho.  Den Leicester Square solltest du vielleicht ganz meiden. Weit davon entfernt der magische Treffpunkt für Prominente zu sein, ist er stattdessen ein eher enttäuschender Block, vollgestopft mit langweiligen Straßenkünstlern, Taschendieben und Tauben. Mit Kindern in London besteht hier außerdem die Gefahr, dass unwissende Seelen in den siebten Kreis der Hölle - auch bekannt als M&M's Store- gezogen werden: vier Etagen Himmel auf Erden für Kinder und die absolute Hölle für Erwachsene.  Das Einkaufserlebnis selbst lässt hier und in der nahe gelegenen Oxford und Regent Street viel zu wünschen übrig. Sicher, ikonische Läden wie Selfridges und Hamleys sind einen kurzen Blick wert (wenn es denn sein muss), aber wenn du auf der Suche nach dem ultimativen Londoner Einkaufserlebnis bist, solltest du dich auf die Piccadilly begeben und das jahrhundertealte Kaufhaus Fortnum & Mason besuchen. Oder geh zu Liberty in einem niedlichen Gebäude im Tudor-Stil in der Carnaby Street - beides weitaus bessere Optionen als das Touristenmekka Harrods in Knightsbridge.  Noch besser ist es, wenn du zum Shoppen und Essen in die Außenbezirke ausweichst. Die Brick Lane und das nahe gelegene Spitalfields sind ein Paradies für alle, die auf der Suche nach Retro-Mode, Vintage-Schalplatten und den besten Bagels sind, die du je gegessen hast.  Auf der anderen Seite der Stadt hat sich der Portobello Market in Notting Hill zu einer kleinen Touristenfalle entwickelt, ist aber immer noch einen Besuch wert. Die pastellfarbenen, schmucken Stadthäuser und festen Stände bieten inmitten einer Flut von modernem Schnickschnack wie Handy-Zubehör, Schmuck mit dem Union Jack und leuchtendes Kinderspielzeug, das nicht mehr funktioniert, wenn man wieder in der U-Bahn sitzt, auch charmanten antiken Trödel und lokale Kunst an.    Touristenfallen London - Öffentliche Verkehrsmittel Apropos U-Bahn...kennst du diese Tageskarten, mit denen du unbegrenzt Bus und Bahn in den Zonen 1-3 fahren kannst? Mit einem Preis von nur £10 pro Tag sind sie sicherlich sehr günstig. Was Einheimische jedoch wissen (aber die meisten Touristen nicht): das Ein- und Aussteigen in Bussen und Bahnhöfen mit einer Debit- oder Prepaid-Oyster-Karte ist noch cleverer. Du bezahlst nämlich nur für das, was du tatsächlich verbrauchst und den Höchstpreis einer Tageskarte kannst du ohnehin nie überschreiten.  Flughafentaxis scheinen auch die bequemste Option für Auswärtige zu sein, die von der enormen Größe der britischen Hauptstadt verwirrt sind. Tatsächlich ist die Anreise ins Zentrum Londons mit dem Gatwick Express und die Weiterreise von dort aus sowohl schneller als auch preiswerter (natürlich abhängig von der Anzahl der Personen in deiner Reisegruppe). Heathrow ist sogar noch besser, denn der Heathrow Express und die U-Bahn-Linien Elizabeth und Piccadilly bieten einen günstigen und schnellen Zugang zum Stadtzentrum.  Was andere Verkehrsmittel angeht, die man in London meiden sollte, so solltest du einen großen Bogen um alles machen, was wie eine Rikscha aussieht, klingt oder sich so verhält. Sie sind in den Gassen um Soho und das Theaterviertel allgegenwärtig, oft unsicher und auch bei den kürzesten Fahrten relativ teuer. Sieh dir London stattdessen von den verschiedenen Booten und Kreuzfahrtschiffen aus an, die Greenwich mit dem West End verbinden. Oder fahr durch die ruhigen Kanäle von Klein-Venedig.     Spare bei Londons beliebtesten Touristenattraktionen  Spare mit dem London Pass beim Eintritt zu vielen Londoner Attraktionen. Besuche uns auf Instagram für die neuesten Top-Tipps und Informationen zu den Attraktionen. 
Jessica Göpke
The London Eye
Tower of London

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Tower Bridge
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