Das Curzon Soho liegt mitten auf der glitzernden Shaftesbury Avenue in London, in bester Gesellschaft mit mehreren anderen Ikonen des West End: Ronnie Scott’s, dem Palace Theatre, Forbidden Planet und der legendären Bar French House, um nur einige zu nennen. Aber was macht dieses Kino – abgesehen von seiner erstklassigen Lage – so besonders? Schauen wir es uns an ...
Curzon: Vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ...
Curzon: Vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ...
Es ist fast ein Jahrhundert her, dass der filmbegeisterte Unternehmer Harold Wingate 1934 das erste Curzon-Kino eröffnete, mit dem Ziel, weniger bekannte Filme der Ära nach dem Ersten Weltkrieg zu zeigen – ein Geist, der die Filmauswahl von Curzon bis heute prägt.
Sprung zum Februar 1959: Das Columbia Cinema mit nur einer Leinwand öffnet seine Türen in der Shaftesbury Avenue 99 und beginnt den Betrieb mit einer siebenmonatigen Laufzeit des Musical-Komödien-Klassikers „Gigi“. Das Kino war außerordentlich beliebt und zeigte britische Premieren von „Lolita“, „Der Fänger“ und „Sie nannten ihn King Rat“. Es erhielt sogar die königliche Zustimmung: 1981 besuchten die Queen und Prinz Philip die Wohltätigkeitspremiere von „Die Sechste Übung“ im Columbia, eine beschwingte musikalische Liebeskomödie mit Richard Dreyfuss und Amy Irving.
Von 1982–1984 folgte eine kurze Zeit in den Händen der Kette Classic Cinemas, bevor Curzon das Kino erwarb und umbaute. Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte ...
Zusatzfakt: Wingates Flaggschiff-Kino in Mayfair befindet sich immer noch in der Curzon Street 37–38, wenn auch in einem (etwas) moderneren Gebäude im Art-déco-Stil, das den Geist der „Swinging Sixties“ förmlich ausstrahlt.
Das Curzon Soho: Eine Arthouse-Größe
Das Curzon Soho: Eine Arthouse-Größe
Das Curzon wurde im März 1985 in Soho (als Curzon West End) eröffnet und etablierte sich schnell als Londoner Arthouse-Größe. Es zeigte unabhängige, ausländische und Underground-Filme, die sonst kaum irgendwo zu sehen waren. Es wurde zum Wegbereiter für visionäre Regisseure wie Lars Von Trier, Lynne Ramsay, Michael Haneke, Andrei Tarkovsky und Peter Strickland. Im Gegenzug setzten sich die Regisseure für das Curzon ein: Edgar Wright, Regisseur von „Shaun of the Dead“ und „Last Night in Soho“, lobte die Kette als „einige der besten Arthouse-Kinos in London“, während die „Red Road“- und „Fish Tank“-Regisseurin Andrea Arnold noch einen Schritt weiter ging und es als „das coolste Kino der Welt“ bezeichnete.
1998 wurde das Kino für eine umfassende Renovierung geschlossen und öffnete einige Monate später als Curzon Soho wieder – ein glanzvoller Komplex mit drei Sälen, einem exzellenten Café auf Straßenebene und einer Bar im Untergeschoss. Zum Relaunch setzte man ein klares Zeichen: Die ersten Filme, die in der neuen Ära gezeigt wurden, waren Vincent Gallos „Buffalo 66“, Érick Zoncas „Liebe das Leben“ und Claude Chabrols Kriminalkomödie „Das Spiel der Macht“ (Originaltitel: „Rien ne va Plus“).
Das Curzon Soho heute
Das Curzon Soho heute
Das Curzon Soho ist nicht nur ein Kino, sondern ein echter kultureller Knotenpunkt im West End – ein wunderbarer Ort, um ein paar Stunden zu verweilen, egal ob Sie einen Film sehen möchten oder nicht. Das Café auf Straßenebene verfügt über Panoramafenster mit weitem Blick auf die Shaftesbury Avenue – ideal für eine Pizza vor der Vorstellung oder einfach nur, um bei Kaffee und Kuchen das bunte Treiben auf der Straße zu beobachten.
Wenn Sie in die Bar im Foyer hinuntergehen, betreten Sie eine halbdunkle, an „Blade Runner“ erinnernde Welt aus pinkfarbenem Neonlicht, gemütlichen Sofas und coolen Vintage-Postern. Für die Verhältnisse im Zentrum Londons sind die Getränkepreise zudem überraschend erschwinglich: Für ein Bier, ein Glas Wein und einen Eimer Popcorn erhalten Sie von 20 £ sogar noch Wechselgeld zurück. Wahnsinn, oder?
Und das ist noch nicht alles: Es gibt noch weitere Curzon-Kinos in London und darüber hinaus zu entdecken, darunter den bereits erwähnten Flagship-Standort in Mayfair sowie Kinos in Victoria, Bloomsbury, Canterbury, Colchester und Sheffield.
Pro-Tipp: Der The London Pass® beinhaltet den Eintritt zu einer Filmvorführung im Curzon Soho sowie Zugang zu über 100 weiteren Top-London attractions, Touren und Aktivitäten – und könnte Ihnen Ersparnisse von über 50 % gegenüber den regulären Preisen ermöglichen.
Gibt es sonst noch etwas in der Nähe zu tun?
Gibt es sonst noch etwas in der Nähe zu tun?
Und ob! Das Curzon Soho liegt mitten im Londoner Vergnügungsviertel. Das bedeutet erstklassige Theater in Hülle und Fülle, eine außergewöhnliche Gastronomie- und Nachtlebenszene sowie mehr erstklassige Attraktionen, als man an einem Tag besuchen kann. Wir sprechen vom Trafalgar Square – der National Gallery und Nelson’s Column beherbergt (und das Tor zu Whitehall und dem Buckingham Palace ist) – sowie von den hellen Lichtern des Piccadilly Circus und Leicester Square, Weltklasse-Shopping in der Oxford und Regent Street und natürlich der Vielfalt für alle Sinne in Londons farbenfroher Chinatown. Möchten Sie mehr erfahren? Lesen Sie unsere Blogs über:
- London’s best walks (einschließlich des großartigen Sohos)
- Die wichtigsten attractions and eats in Chinatown
- Piccadilly Circus highlights
- The best of Leicester Square
Und wenn Ihnen das gefallen hat, finden Sie vielleicht auch Gefallen an unserem kompakten Guide zu the best bits in Westminster Abbey und unseren Favoriten unter den hidden hotspots at the Tower of London.
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