Westminster Abbey London - 10 Fakten!

Veröffentlicht: 17. Juli 2024

Inklusive der Antworten auf diese wichtigen Fragen:

  • Wer ist in der Westminster Abbey begraben?
  • Wann wurde die Westminster Abbey gebaut?
  • Warum heißt es Westminster Abbey?
  • Wer hat alles in der Westminster Abbey geheiratet?

Westminster Abbey ist eine ziemlich große, geschichtsträchtige Abteikirche und wahrscheinlich das berühmteste religiöse Gebäude des Landes. Ein Besuch der Westminster Abbey führt dich durch die komplette Geschichte des Landes: Monarchen, Schriftsteller, Wissenschaftler und Politiker sind ein Teil der 1000-jährigen Geschichte der Abtei. Die Abtei ist ein Höhepunkt einer Reise nach London.

Sie ist eine der beliebtesten Londoner Sehenswürdigkeiten. Deshalb haben wir 10 Fakten über die berühmte Kirche zusammengetragen, die dir wahrscheinlich absolut neu sind!

1. Die Westminster Abbey ist ein Royal Peculiar

Die Westminster Abbey ist ein sogenanntes Royal Peculiar. Dabei handelt es sich um eine Kirche der Church of England, die von der Gerichtsbarkeit der Diözese und der Erzdiözese befreit ist, in der sie liegt. Stattdessen unterliegt sie der direkten Gerichtsbarkeit des Monarchen.

Dieses Konzept stammt aus der angelsächsischen Zeit. Auf diese Weise konnten die Kirchen ihre Loyalität gegenüber dem Monarchen und nicht gegenüber einem örtlichen Bischof bekunden. Heutzutage gibt es die königlichen Peculiars eher aus traditionellen und organisatorischen Gründen.

Das Bedürfnis, sich mit einem sympathischen Monarchen zu verbünden und sich von einem lästigen Bischof zu distanzieren, ist eher nicht der Grund.

2. Hier werden Könige gekrönt

Westminster Abbey war seit 1066 Schauplatz aller königlichen Krönungen. Jeder englische und britische Monarch seit Wilhelm dem Eroberer wurde in der Abtei gekrönt. Ein paar Ausnahmen gibt es: die Könige, die nie offiziell gekrönt wurden, Edwards V. und VIII.

Die Krönungszeremonie hat in den letzten 1000 Jahren eine ähnliche Form beibehalten. Der Erzbischof von Canterbury führt die Zeremonie durch, bei der der Monarch einen Eid schwört, das Gesetz und die Kirche aufrechtzuerhalten. Er wird mit heiligem Öl gesalbt und formell gekrönt.

3. Hochzeiten der Royals finden hier auch ziemlich oft statt

Ja, die Westminster Abbey war im Laufe der Jahre Schauplatz zahlreicher königlicher Hochzeiten. Bekanntestes, aktuelles Beispiel: die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton im Jahr 2011. Sie waren jedoch bei weitem nicht die ersten, die die Abtei als perfekten Ort für ihren großen Tag auswählten.

König Heinrich I. heiratete hier im Jahr 1100 Matilda von Schottland und Williams Großmutter, Königin Elisabeth II. heiratete hier 1947 Prinz Philip. Du würdest hier auch ganz gern heiraten? Dann ist es auf jeden Fall praktisch, wenn du einen hochrangigen königlichen Verwandten hast oder eine königliche Ehe eingehst.

4. Es ist Großbritanniens Valhalla

Westminster Abbey wird oft als "Großbritanniens Walhalla" bezeichnet. In der nordischen Mythologie ist Walhalla, die "Halle der Erschlagenen", die letzte Ruhestätte auserwählter toter Krieger. Man muss kein Krieger sein, um in der Westminster Abbey begraben zu werden, aber es könnte hilfreich sein. 17 Monarchen sind in der Westminster Abbey begraben oder haben dort eine Gedenkstätte.

Insgesamt sind hier rund 3 300 Menschen beerdigt oder mit einem Denkmal bedacht. Zu den hier begrabenen Premierministern gehören Clement Attlee, William Pitt (sowohl der Ältere als auch der Jüngere) und Neville Chamberlain. Charles Darwin und Isaac Newton gehören zu den anderen berühmten britischen Persönlichkeiten, die auf dem Gelände von Großbritanniens Walhalla ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

5. Das Gelände dient bereits mehr als 1.000 Jahre religiösen Zwecken

Das Gelände der Westminster Abbey wird seit dem 10. Jahrhundert für religiöse Zwecke genutzt, seit Benediktinermönche hier ihre Gottesdienste abhielten. Im 11. Jahrhundert wurde der Ort erstmals als königliche Kirche genutzt, als Edward der Bekenner den Bau einer königlichen Grabeskirche an dieser Stelle nördlich der Themse anordnete.

Der heutige Bau wurde 1245 begonnen und dauerte mehr als 100 Jahre bis zur Fertigstellung. Seitdem haben viele Könige und Königinnen Ergänzungen vorgenommen, darunter die beeindruckende Kapelle Heinrichs VII. oder auch "Lady Chapel" mit ihrer herrlichen Fächergewölbedecke.

6. In der Westminster Abbey gibt es ziemlich viele Poeten

So viele, dass ein Teil des Friedhofs "Poet' Corner" genannt wird. Der erste Dichter, der hier beigesetzt wurde, war Geoffrey Chaucer, der die Canterbury-Tales geschrieben hat. Weitere Dichter, die in der Nähe von Chaucer begraben wurden, sind W. H. Auden, T. S. Eliot, John Milton, Rudyard Kipling und William Blake.

7. Der Krönungsstuhl befindet sich in der Westminster Abbey

Der Stuhl, der seit 1308 bei allen königlichen Krönungen verwendet wurde, ist der Stolz der Westminster Abbey. Bei näherer Betrachtung des zeremoniellen Stuhls - der auch als King Edward's Chair bezeichnet wird - fällt auf, dass er mit Graffiti übersät ist. Die Markierungen sind das Werk von Besuchern in den 1700er und 1800er Jahren.

Heute wird er besonders geschützt, um der Bedeutung dieses wichtigen historischen Objekts gerecht zu werden. Es ist also unwahrscheinlich, dass du während deines Besuchs "Ich war hier" auf den Stuhl kritzeln kannst.

8. Es ist eine UNESCO Welterbestätte

Die Bedeutung der Kirche für die britische Geschichte und Gesellschaft wurde offiziell gewürdigt, indem das Gebäude 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Außerdem steht sie unter Denkmalschutz (Grade I).

Als Touristenattraktion und Museum zieht Westminster Abbey heute jedes Jahr über eine Million Besucher an. Du kannst einer von ihnen sein, denn der Westminster Abbey Eintritt ist im London Pass enthalten. Du zahlst nichts extra!

9. Westminster Abbey und ihr Auftritt in The Da Vinci Code

Westminster Abbey kam in Dan Browns Roman The Da Vinci Code vor. Infolgedessen verzeichnete die Abtei einen Anstieg der Besucherzahlen, da die Fans des Romans einen der wichtigsten Schauplätze des Buches aus der Nähe sehen wollten. Allerdings enthielt die Geschichte viele sachliche Ungenauigkeiten - es ist ja schließlich ein fiktives Werk.

Die Verantwortlichen der Abtei begannen daraufhin mit der Veröffentlichung von Informationsblättern für Fremdenführer und Besucher, in denen viele der im Buch enthaltenen historischen und faktischen Fehler bzw. fiktiven Elemente in Bezug auf die Abtei korrigiert wurden.

10. Westminster Abbey heißt eigentlich ganz anders

Das Wichtigste haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: Westminster Abbey heißt eigentlich nicht Westminster Abbey. Ihr richtiger Name ist Collegiate Church of Saint Peter at Westminster. Das klingt aber viel weniger cool. Deshalb ist es gut, dass sie als Westminster Abbey bezeichnet wird, egal wie ihr richtiger Name lautet.

Weitere häufige Fragen zur Westminster Abbey

Wie viel kostet der Eintritt in die Westminster Abbey? Ist Westminster Abbey kostenlos?

Nein, der Besuch ist nicht kostenlos. Aber mit einem London Pass zahlst Du nur einen günstigen Preis für den Pass. Du brauchst keine weiteren Einzeltickets, denn Westminster Abbey Tickets sind bereits enthalten – ohne Extrakosten. Mehr als 90 weitere Attraktionen kannst du außerdem entdecken.

Warum ist Westminster Abbey so berühmt?

Sie ist der Ort für Krönungen, Hochzeiten und Beerdigungen der Royals. Wenn Du ein Fan der britischen Monarchie bist, musst Du hier unbedingt vorbeischauen.

Wie viele sind in der Westminster Abbey begraben?

Insgesamt sind etwa 3.300 Menschen hier beerdigt. Die Kirche existiert immerhin seit vielen Hundert Jahren. Auch zahlreiche Mitglieder des britischen Königshauses und bedeutende Schriftsteller und Wissenschaftler haben hier ihre letzte Ruhstätte gefunden.

Ist die Queen in Westminster Abbey beerdigt?

Nein, die Queen wurde nach der Trauerzeremonie in der Westminster Abbey auf dem Gelände von Schloss Windsor beerdigt.

Ist Westminster Abbey alt und gruselig?

Alt ist die Westminster Abbey definitv. Gruselig eigentlich nicht. Aber mach dir am besten selbst ein Bild. Wenn du es aber gruselig magst, schau doch mal bei der London Bridge vorbei...wenn du dich traust.

Warum liegt vor Westminster Abbey Sand?

Sand liegt dort vor allem, wenn königliche oder andere bedeutende Veranstaltungen dort stattfinden. Dann kommen häufig Kutschen zum Einsatz und der Sand macht es den Pferden einfacher dort vorbeizulaufen.

Wie komme ich am besten zur Westminster Abbey?

Am besten mit der U-Bahn. Steig an der Haltestelle Westminster Underground Station aus, dann sind es nur noch 5 Minuten Fußweg. Am besten nutzt du die Oyster Card London, um absolut mobil zu sein. Du kannst sie beim Kauf eines London Pass einfach zum Warenkorb hinzufügen.

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Interessierst du dich auch für andere Londoner Wahrzeichen? Dann ist der Tower of London oder die Tower Bridge perfekt für dich.

Melanie Lahmann
Reiseexperte für London

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Matthew Pearson
Kew Gardens
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Interessante Fakten über Kew Gardens

Gegründet im Jahr 1840, ist The Royal Botanic Gardens at Kew, allgemein bekannt als Kew Gardens, einer der umfangreichsten und bedeutendsten botanischen Gärten der Welt. Es ist ein herrliches Refugium, weniger als 30 Minuten vom Zentrum Londons entfernt, das eine perfekte Flucht aus dem Trubel der Stadt bietet. Als Heimat der „größten und vielfältigsten botanischen und mykologischen Sammlungen“ weltweit gehört dieses UNESCO-Weltkulturerbe auch zu den beliebtesten Attraktionen Londons. Kew Gardens beherbergt mehr als 50.000 verschiedene Pflanzen in seiner lebenden Sammlung und über 7 Millionen konservierte Exemplare. Es ist nicht nur eine schöne Anlage, sondern eine wahre Fundgrube für pflanzliches Wissen mit über 750.000 Bänden und Illustrationen in der Bibliothek. Erfahren Sie mehr über dieses historische botanische Wahrzeichen mit einigen unserer Lieblingsfakten über Kew Gardens im Folgenden. Ein Spaziergang durch die Zeit Ein kleiner Einblick in die Geschichte von Kew Gardens: Es existiert schon eine ganze Weile! Sein Wachstum und seine Entwicklung im Laufe der Jahre haben es zu einem der berühmtesten Gärten in London und sogar weltweit gemacht. 1. Die älteste Topfpflanze der Welt befindet sich in Kew Im berühmten Palmenhaus untergebracht, kam der world's oldest pot plant, ein riesiger jurassischer Palmfarn (Encephalartos altensteinii), ursprünglich 1775 nach Kew. Der Pflanzenjäger Frances Masson sammelte das Exemplar während einer der Reisen von Kapitän Cook vom Ostkap Südafrikas. 2. Hier befindet sich der kleinste königliche Palast des Landes Nach einem jahrzehntelangen Restaurierungsprojekt wurde der unter Denkmalschutz stehende Kew Palace 2006 wiedereröffnet. Als kleinste der britischen Königsresidenzen war er ein beliebter Rückzugsort von George III. (1760–1820). Der Palast, der die Größe eines kleinen Herrenhauses hat, wurde dem Volk 1837 von Königin Victoria geschenkt. Kew Gardens ist also nicht nur einer der besten Gärten in London, sondern auch ein königlicher. 3. Die Gärten haben eine eigene Polizeieinheit Seit über 150 Jahren verfügt Kew Gardens über eine eigene Polizeieinheit, die für die Sicherheit vor Ort zuständig ist. Mitte der 1840er Jahre gegründet, bestand sie ursprünglich aus Teilzeitgärtnern und Veteranen des Krimkriegs. Die Kew Constabulary besaß ursprünglich die gleichen Befugnisse wie die Metropolitan Police. Dies bedeutete, dass sie ihre Gewalt in den meisten Londoner Parks ausüben durften, einschließlich Battersea Park und Parliament Square. Seit 2022 verfügt die Kew Constabulary über 20 Mitarbeitende und ein Fahrzeug, was sie zu einer der kleinsten Polizeieinheiten der Welt macht. 4. Suffragetten brannten das Teehaus nieder Am 20. Februar 1913 brannten die Suffragetten Lilian Lenton und Olive Wharry das Teehaus in Kew Gardens nieder – einer von mehreren Brandanschlägen in der Hauptstadt. Nachdem sie gefasst worden waren, wurden sie zu 18 Monaten Haft im Holloway-Gefängnis verurteilt. Während ihrer Haft traten beide in den Hungerstreik. Schließlich wurden sie innerhalb eines Monats wieder freigelassen. 5. Die U-Bahn-Station hat ihren eigenen Pub Die Anreise zu den botanischen Gärten von Kew macht noch mehr Spaß, wenn man weiß, dass die Station Kew Gardens einen eigenen Pub hat! Der früher als „The Railway“ bekannte Pub „The Tap on the Line“ wurde 2013 wiedereröffnet. Es gibt immer noch eine Tür in der Nähe der Bar, die direkt zu Bahnsteig 1 führt, aber sie ist nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. 6. Es enthält einen Teil der alten London Bridge Im Jahr 1968 kaufte der amerikanische Unternehmer Robert P. McCulloch die London Bridge aus dem 19. Jahrhundert und versuchte, sie zum Lake Havasu in Arizona zu transportieren. Er dachte, er würde die Tower Bridge kaufen, aber dem war leider nicht so. Etwa 200 Granitblöcke traten die Reise über den Atlantik nicht an. Vier dieser Blöcke wurden von Kew Gardens übernommen und am Ufer des großen Sees in der Nähe des Sackler Crossing platziert. Erwägen Sie, den Royal Botanic Gardens, Kew in Ihren Reiseplan während Ihrer Reise mit The London Pass® aufzunehmen. Sie sparen im Vergleich zum Einzelkauf an der Tageskasse deutlich beim kombinierten Eintritt, und Ihr Pass beinhaltet den Zugang zu Dutzenden weiteren Top-Attraktionen der Stadt! 7. Gedenkmünzen Kew Gardens feierte 2009 sein 250-jähriges Jubiläum. Um dieses Ereignis zu würdigen, gab die Royal Mint eine 50-Pence-Gedenkmünze heraus. Es wurden nur 210.000 Kew-Münzen geprägt. Dies führte dazu, dass ihr Wert in die Höhe schoss und sie für mehr als das Hundertfache ihres Nennwerts verkauft wurden. 8. Klimakontrolle Entdecken Sie 10 verschiedene Klimazonen im Princess of Wales Conservatory. Von den trockenen und feuchten Tropen bis hin zu acht kleineren Mikroklimata stellt das Gewächshaus sicher, dass die Bedürfnisse jeder Pflanzengruppe erfüllt werden. 9. Seltener Raub Im Jahr 1987 wurde die kleinste Seerose der Welt (Nymphaea thermarum) in Mashyuza, Ruanda, entdeckt. Naturschützer retteten die Pflanze vor dem Aussterben, nachdem sie in Kew Gardens aus Samen gezüchtet worden war. Im Jahr 2014 wurde eine dieser seltenen Seerosen aus dem Princess of Wales Conservatory gestohlen. 10. Eine explosive Geschichte Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Große Pagode zum perfekten Ort, um die Aerodynamik von Bomben im Geheimen zu testen. Während des Blitz-Bombardements schlugen etwa 30 Sprengbomben in den Gärten ein, wobei das Herbarium, die Temperate Houses, das Palm House und das Waterlily House beschädigt wurden. 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Suz Pathmanathan

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