Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum die 32 Kapseln des London Eye Riesenrads mit 1-33 nummeriert sind, über die Bedeutung der sieben Raben im Tower von London nachgedacht oder Lust auf eine Fahrt mit einem geheimen U-Bahn-Postzug gehabt? Dann bist Du bei uns genau richtig. Lies weiter und erfahre mehr über unsere 10 liebsten Fun Facts über London.
1. London spricht die ganze Welt
1. London spricht die ganze Welt
London gehört zu den vielfältigsten Städten überhaupt – und das zeigt sich auch in der Sprache. Über 300 verschiedene Sprachen werden hier gesprochen! In einem einzigen U-Bahn-Wagen kannst Du Gesprächsfetzen auf Polnisch, Portugiesisch, Bengalisch oder Weißrussisch aufschnappen. Natürlich bleibt Englisch die Hauptsprache – etwa 98 % der Bevölkerung sprechen es –, auch wenn ein starker Süd-Londoner- oder Cockney-Akzent manchmal fast wie eine eigene Sprache klingt.
2. It's a Jungle out there
2. It's a Jungle out there
Kaum zu glauben, wenn Du im Londoner Betondschungel stehst und einer müden Taube dabei zusiehst, wie sie traurig an einem verlorenen Pommesstück pickt: London wurde von den Vereinten Nationen offiziell als „urban forest“ – also als städtischer Wald – ausgezeichnet. Das verdankt die Stadt ihren unzähligen Parks und Grünflächen wie dem Hyde Park, Wimbledon Common und Hampstead Heath – und mehr als acht Millionen Bäumen. In Greenwich kannst Du einen der ältesten Bäume der Stadt entdecken: die Überreste einer hohlen Eiche aus dem 12. Jahrhundert, unter der Heinrich VIII. einst mit Anne Boleyn getanzt haben soll – bevor ihre Beziehung ein tragisches Ende fand.
Übrigens: In Greenwich erwarten Dich noch viele weitere Highlights wie die Cutty Sark, das Royal Greenwich Observatory und die Royal Museums – viele Top Sehenswürdigkeiten Londons sind im London Pass enthalten.
3. Hier werden Busfahrer:innen zu Helden
3. Hier werden Busfahrer:innen zu Helden
Im Dezember 1952 schrieb der Londoner Busfahrer Albert Gunter Geschichte – und das völlig unfreiwillig. Als er mit seinem Doppeldecker über die Tower Bridge fuhr, begannen sich plötzlich die Brückenpfeiler zu öffnen: Eine Signalverwechslung hatte den Mechanismus zu früh ausgelöst! Mit beeindruckender Geistesgegenwart legte Albert den Rückwärtsgang ein, trat aufs Gas und setzte den Bus samt Passagieren wagemutig über die sich öffnende Lücke auf die sichere Seite. Für seinen Mut wurde er mit zehn Pfund belohnt – und vermutlich mit einer Ehrenrunde an kostenlosen Drinks in den Londoner Pubs.
4. Die London Bridge ist... nicht in London
4. Die London Bridge ist... nicht in London
Die London Bridge gibt es schon seit der Römerzeit – wenn auch in vielen verschiedenen Versionen. Die heutige Brücke, eine eher nüchterne Querung über die Themse, wurde 1973 eröffnet. Ihre Vorgängerin aus dem 19. Jahrhundert hingegen hat ein ungewöhnliches Schicksal: Sie wurde Stein für Stein abgebaut, verschifft und vom amerikanischen Millionär Robert McCulloch in Lake Havasu City, Arizona, wieder aufgebaut. Dort überspannt sie heute – fernab von London – ein Stück Wüstenlandschaft.
5. Stadtfüchse auf Abwegen
5. Stadtfüchse auf Abwegen
Frech, neugierig und alles andere als menschenscheu: Londons Stadtfüchse sind längst ein fester Bestandteil der urbanen Wildnis. Tausende dieser cleveren Vierbeiner streifen nachts durch Straßen, Parks und Hinterhöfe – oft auf der Suche nach einem schnellen Snack aus der Mülltonne. Eine besonders gewitzte Begegnung: Während der Bauarbeiten am The Shard in London schaffte es ein Fuchs bis in die 72. Etage! Heute lebt sein Erbe als Maskottchen „Romeo“ weiter und wer mag, kann sich im Shard-Shop ein flauschiges Andenken mit nach Hause nehmen.
6. Hände weg von den kopflosen Statuen!
6. Hände weg von den kopflosen Statuen!
Zugegeben, die meisten Besucher:innen kommen in den Crystal Palace Park wegen der Dinosaurier – charmant bröckelige viktorianische Modelle, die heutigen wissenschaftlichen Standards bestenfalls entfernt ähneln. Doch Kennerinnen und Kenner zieht es zu den geheimnisvollen kopflosen Statuen rund um die alten italienischen Terrassen. Unter ihnen: ein Mann mit Schriftrolle (angeblich Dante), eine hohle Frauenfigur auf dem Balkon und eine weitere Dame am Standort des ursprünglichen Crystal Palace. Die Legende besagt, dass das Berühren dieser Statuen düstere Visionen, Krämpfe oder gar Ohnmacht hervorrufen kann. Also lieber nur gucken, nicht anfassen!
7. Flüstere Dein Geheimnis der St Paul's Cathedral in London
7. Flüstere Dein Geheimnis der St Paul's Cathedral in London
Hoch oben unter der Kuppel der St Paul's Cathedral verbirgt sich ein akustisches Wunder: die Flüstergalerie. Hier reicht schon ein sanftes Flüstern an der einen Seite der Kuppel, damit es auf der gegenüberliegenden Seite klar und deutlich zu hören ist. Ob Liebeserklärung oder Geheimnistuerei – Deine Worte finden ihren Weg. Ein weiteres Highlight in einer Kathedrale, die nicht nur durch ihre prächtige Architektur, sondern auch durch kleine magische Details begeistert.
8. Auf dem London Eye Riesenrad gibt es keine 13. Kapsel
8. Auf dem London Eye Riesenrad gibt es keine 13. Kapsel
Gute Nachrichten für alle, die mit der Zahl 13 auf Kriegsfuß stehen: Auf dem London Eye wirst Du vergeblich nach einer Kapsel mit dieser Nummer suchen. Aus rein abergläubischen Gründen wurden die 32 Kapseln von 1 bis 12 und von 14 bis 33 durchnummeriert. Ein kleiner Trost – zumindest, bis jemand mit Arithmophobie feststellt, dass jede Zahl irgendwo Unglück bringen könnte.
9. Fahre mit Londons geheimem Postzug
9. Fahre mit Londons geheimem Postzug
Mehr als 90 Jahre lang rauschte der unterirdische Postzug Londons durch ein eigenes Tunnelsystem, um Briefe und Pakete quer durch die Stadt zu transportieren. Heute kannst Du im großartigen Postal Museum in Farringdon selbst eine Fahrt mit der legendären Mail Rail erleben. Neben der nostalgischen Zugfahrt warten auch eine Penny-Black-Sammlung, interaktive Ausstellungen und die Chance, in viktorianische Postuniformen zu schlüpfen auf Dich – ein echtes Highlight für Geschichtsfans und Entdecker:innen.
10. Raben bewachen die Krone im Tower of London
10. Raben bewachen die Krone im Tower of London
Eine alte Legende besagt, dass die britische Monarchie fallen würde, sollten die Raben den Tower von London jemals verlassen. Kein Wunder also, dass Branwen, Edgar, Georgie, Harris, Jubilee und Poppy – die derzeitigen gefiederten Wächter – mit größtem Aufwand umsorgt werden. Ihr Alltag? Luxusfrühstück mit rohem Fleisch und kleinen Nagetieren, viel Platz zum Fliegen und ein sicheres Gehege, das sie zuverlässig vor den neugierigen Stadtfüchsen schützt. Sicherheit geht eben vor – schließlich steht das Schicksal der Nation auf dem Spiel.
Spare beim Eintritt zu den Top Sehenswürdigkeiten Londons
Genug Fun Facts über London gehört? Wir haben noch einen Top Tipp für Dich, wenn Du beim Sightseeing in London sparen willst: Mit dem London Pass kannst Du viele Londoner Attraktionen, Geheimtipps und lokale Touren besuchen und gegenüber dem Kauf von Eintrittskarten vor Ort sparen.
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